Aspiration
Definition
Bei der Aspiration gelangen Mageninhalt, Blut oder Fremdkörper in das Tracheobronchialsystem. Eine Aspiration tritt bei verminderten oder aufgehobenen Schutzreflexen durch aktives Erbrechen oder passives Regurgitieren auf. Neben der Verlegung der Atemwege kommt es bei Aspiration des sauren Magensaftes (pH 2,5%) zur chemischen Schädigung der Alveolen mit der Folge eines Lungenödems. Eine unbemerkte Aspiration wird als “stille Aspiration” bezeichnet
Ziel
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Vermeidung, frühzeitige Erkennung und effektive Behandlung von pulmonaler Aspiration während anästhesiologischer Maßnahmen
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Sicherstellung der Patientensicherheit und Minimierung von Folgekomplikationen wie Pneumonie oder Ateminsuffizienz
Zweck
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standardisiertes Vorgehen bei (drohender) Aspiration während der Narkose
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präventive Maßnahmen, das Management im Akutfall sowie die Aufgabenverteilung im interdisziplinären Team
Zuständigkeiten
- Anästhesieärzte - präoperative Risikoabschätzung und Wahl
geeigneter Maßnahmen, Durchführung von Intubation und Atemwegsicherung, Akuttherapie bei Aspiration inkl. Bronchoskopie, Beatmung, Antiinfektiva, Dokumentation und postoperatives Management
- ATA/ Pflege - Assistenz bei Narkoseeinleitung und Intubation,
Bereitstellung von Absauggerät, Absaugkathetern, Notfallmedikamenten, Durchführung postaspiratorischen Lagerung, Unterstützung bei Atemwegspflege, Monitoring und Dokumentation
| Risikopatienten |
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| Symptome |
Vorsicht: Tiefe Inspiration, Schlucken und Würgen, sind häufig zu beobachtende Frühsymptome einer bevorstehenden Regurgitation |
| Aspiration während der Narkose |
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| Aspiration während der Operation |
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| Weitere Diagnostik |
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| Prophylaxe |
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