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Ablauf im Umgang mit Patienten bei ambulanten Operationen

Anmeldung und Dokumentenkontrolle

  • Patient meldet sich an der Rezeption des AOZ.

  • Kontrolle aller relevanten Unterlagen durch das Personal:

  • Checkliste Anästhesie

  • Anästhesie-Vorgesprächsbogen

  • Narkose-Aufklärungsbogen / Narkoseprotokoll

  • Entlassungsbogen für ambulante Patienten

  • OP-Aufklärung durch den jeweiligen Operateur

Vorbereitung des Patienten

  • Patient zieht sich in OP-Bekleidung um (Nachthemd, Haube, Unterwäsche)

  • Persönliche Gegenstände werden in einem zugewiesenen Spind verschlossen (Schlüssel bleibt beim Pflegepersonal)

  • Zuweisung einer OP-Liege

  • Überprüfung der Patienten-Checkliste und des Narkoseprotokolls

  • Identitätskontrolle (Name, Geburtsdatum, Größe, Gewicht)

  • Abfrage der Nüchternheit und eventueller Allergien

Venenzugang und Transport in den OP-Saal

  • Anlage eines peripheren venösen Zugangs

  • Patient wird mit der OP-Liege in den OP-Saal gefahren

Übernahme durch das Anästhesie-Team

  • Abholung durch Anästhesiepflege des OP-Saals

  • Gemeinsame Patientenvorstellung mit dem Anästhesisten

Operation und Rücktransport

  • Nach Beendigung der OP: Rücktransport des Patienten in den Aufwachraum.

  • Überwachung für mindestens 30 Minuten:

  • Vitalparameter

  • Schmerzen

  • Übelkeit

  • Vigilanz

  • Bei Bedarf Monitoring und Gabe von Analgetika.

Nachsorge und Übergabe

  • Bei stabilem und schmerzfreiem Zustand: Übergabe ins AOZ.

  • Weiterbetreuung mit Beobachtung, Angebot von Getränken etc.

  • Telefonische Information der Angehörigen über die Abholzeit.

Entlassungsvorbereitung

  • Erstellung des Entlassungsbogens bei Erreichen der geforderten Scores (z.B. Aldrete-Score oder PADSS).

  • Erneute Überprüfung des Zustands: stabil, schmerzfrei, mobil.

  • Entfernung des venösen Zugangs.

  • Unterstützung beim Ankleiden, falls notwendig.

Entlassung

  • Kurzes Abschlussgespräch mit dem Operateur.

  • Übergabe relevanter Informationen und Unterlagen an den Patienten

  • Entlassung in die häusliche Umgebung.

  • Patientenakte ins Fach des Medizincontrollings legen