Skip to main content

Vorbereitung und Durchführung von Narkosen

Ziel

  • Standardisierte und sichere Vorbereitung sowie Durchführung von Allgemeinanästhesien

  • Gewährleistung der Patientensicherheit

  • Sicherstellung der Prozessqualität

Zweck

  • verbindliche Handlungsgrundlage zur Vorbereitung und Einleitung von Narkosen

  • Regelung der Zuständigkeiten

  • gezielter Materialeinsatz

  • sachgerechte Handhabung und Kennzeichnung von Medikamenten und Perfusoren

Zuständigkeiten

  • Anästhesieärzte - Aufklärung, Narkoseanordnung und

Medikamentenauswahl, Durchführung der Narkoseeinleitung, Atemwegssicherung, Überwachung und Steuerung der Anästhesie

  • ATA/ Pflege - Vorbereitung Arbeitsplatz, Materialien und Geräte,

Aufziehen, Beschriften und Bereitstellung der Medikamente/ Perfusoren, Assistenz bei der Einleitung, Intubation und Lagerung, Dokumentation und technische Überwachung

Material
  • Sterofundin 1000 ml

  • Infusionsleitung

  • 4x Rückschlagventil

  • 3x 3-Wege-Hahn

  • 3x Perfusorleitung

  • 2x Perfusorspritzen 50ml

  • 20ml Spritze

  • Kanüle 18G

  • 100 ml NaCl 0,9%

  • Propofol 2% 50ml

  • Propofol 1% 20ml

  • Remifentanil 5mg

  • Etiketten

Vorbereitung
  • Sterofundin an Infusionsleitung konnektieren

  • Rückschlagventil an Infusion anbringen

  • Aus 3-Wege-Hähne Hahnenback konstruieren, an Infusionsleitung anschließen

  • Rückschlagventile an 3-Wege-Hähne anbringen

  • Perfusorleitung an letzten 3-Wege-Hahn anschließen (Patiententeil)

  • 50ml NaCl 0,9% in Perfusorspritze aufziehen, 5mg Remifentanil darin lösen

  • 50ml Propofol 2% ebenfalls in Perfusorspritze aufziehen

  • Beide Spritzen in Perfusor einlegen, an Infusionssystem anbringen

  • Mit Etiketten Spritzen beschriften (Inhalt, Datum, Uhrzeit)

  • Propofol 1% in 20ml Spritze mit 18G Kanüle aufziehen

Perfusoren

Im OP-Saal gibt es für die Anästhesie zwei Perfusoren:

  • die jeweils mit Propofol 2% und Remifentanil zu bestücken sind

  • Die Laufrate wird bei Propofol 2% in mg/kg/h

  • bei Remifentanil mg/kg/min berechnet

  • Bevor man in das Menü gelangt, muss man das Gewicht des Patienten eingeben

  • Danach kann man die Medikamente, welche eingelegt sind, auswählen

Einleitung
  • Der Patient wird an die Überwachung angeschlossen.

  • Diese beinhaltet ein EKG, Sp02-Clip und eine Blutdruckmanschette.

  • Ist der Patient an den Monitor angeschlossen, werden die ersten Vitalzeichen erhoben und dokumentiert, um einen Ausgangswert zu erheben.

  • Ist der Anästhesist bereit zur Einleitung, werden die Perfusoren gestartet, die Präoxygenierung beginnt.

  • Der Anästhesist gibt der Pflege Bescheid, wann und wieviel Propofol appliziert werden darf.

  • Bei Bedarf kann auch ein Bolus über den Perfusor gegeben werden.

  • Wenn der Patient schläft, wird intubiert, an das Narkosegerät angeschlossen und die Anästhesie ggf. optimiert.

  • Ist der Patient gelagert, kann die OP beginnen

OP- Ende????