Medikamentensicherheit
Empfehlung der DGAI zur farbigen Kennzeichnung von Spritzen:
Um die Gefahr einer Medikamentenverwechslung/ Fehlmedikation zu verringern, empfiehlt die DGAI in der klinischen Anästhesie zur Kennzeichnung von Spritzen mit aufgezogenen Medikamenten Selbstklebeetiketten zu verwenden, die der ISO Norm 26285/20071 entsprechen. (DGAI Info, Prien, Anästhesie Intensivmedizin 2009;50:33-4)
Damit der Wirkstoffname mit einem Blick komplett gesehen werden kann, wird empfohlen, die Etiketten längsachsen-parallel auf die Spritze zu kleben, und zwar so, dass die Oberkante des Etiketts die Skala nicht vollständig verdeckt und damit noch abgelesen werden kann
Ziel
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einheitliche, eindeutige und normgerechte Beschriftung aller Medikamente, die bei einer Operation in der Anästhesie verwendet werden
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Sicherstellung der Patientensicherheit
Zweck
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Minimierung von Medikationsfehlern
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Einhaltung gesetzlicher und normativer Vorgaben (z. B. DIN EN ISO 26825, § 4 MPBetreibV, § 13 ApBetrO)
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Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit von Arzneimitteln
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Optimierung der Kommunikation im OP-Team
Zuständigkeiten
- Anästhesieärzte - Medikamentenfreigabe, Etikettenkontrolle,
Verantwortung für die Arzneimittelauswahl
- ATA/ Pflegekraft - Vorbereitung und sachgerechte Etikettierung
der Spritzen und Perfusoren
Qualitätskontrolle
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Tägliche Sichtkontrolle durch ATA oder anästhesieverantwortliche Person
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Beanstandungen sind sofort zu dokumentieren und zu melden



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