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Umgang mit BTM in der Anästhesie

Betrifft Medikamente:

  • Remifentanil

  • Sufentanil

  • Fentanyl

Durchführung:

  • Jeder Mitarbeiter nimmt den ausgedruckten Saal-Plan als Dokumentationsnachweis mit in den entsprechenden Saal

  • Dort sollen die verwendeten BTM notiert werden. Hierbei besteht die Notwendigkeit, dass jedem Patienten ein entsprechendes BTM zugeordnet wird

  • Dies erleichtert die Zusammenarbeit aller Mitarbeiter auch bei einem Wechsel der OP-Säle

  • Am Ende des Tages trägt jeder Mitarbeiter eigenverantwortlich seine verbrauchten BTM ordnungsgemäß in unseren BTM-Ordner ein

  • Hierbei soll sich jeder an der im Ordner vorgegeben Struktur orientieren und diese beibehalten. Außerdem muss hier auch auf die Leserlichkeit geachtet werden

  • Bitte im Anschluss den unterschriebenen OP-Plan im Ordner „BTM Nachverfolgung“ eigenständig abheften (roter Ordner)

  • Insbesondere ist strengstens darauf zu achten, dass alle nicht verbrauchten BTM zurück in den Tresor im Büro gebracht werden

Der BTM- Ordner ist wie folgt zu führen:

  1. Datum

  2. Name des Patienten

  3. Geburtsdatum des Patienten

  4. Entnommene Menge des jeweiligen Medikaments

  5. Bestandsübernahme

  6. Name des Anästhesisten + Unterschrift

  7. Verworfene Menge

  8. Kürzel des Mitarbeiters

  9. Kürzel des Anästhesisten

  10. Kürzel eines zweiten Zeugen

Umgang mit Piritramid (Dipidolor)

  • Dadurch das Piritramid sowohl im OP-Saal als auch im Aufwachraum (AWR) Verwendung findet, entsteht eine Problematik, die mit der folgenden Regelung gelöst werden soll:

  • Bei der Verwendung von Piritramid im OP ist der jeweilige verantwortliche Mitarbeiter im Saal dafür zuständig, dieses Medikament nach Entnahme aus dem Tresor unverzüglich aus dem entsprechenden BTM-Ordner auszutragen. Dieser Ordner befindet sich aus praktikablen Gründen im AWR

REGEL: Medikament aus dem Tresor entnommen -> aus dem BTM-Ordner austragen und erst dann in den OP verbringen und auf dem entsprechenden Saal-Plan vermerken.

  • Es besteht keinerlei Verpflichtung oder Notwendigkeit, dass diese Aufgabe durch das Personal im AWR übernommen wird. Anders verhält es sich mit dem auf dem Aufwachraumprotokoll verordneten Piritramid. Dieses wird direkt im AWR aufgezogen und ausgetragen

  • Auch hier gilt die Regel: Für jeden Patienten muss das jeweilige zugeordnete Medikament nachverfolgbar sein

  • Somit schließen wir Überschneidungen im Austragen des Medikamentes zwischen OP-Saal und AWR sicher aus

Mitgeltende Dokumente:

  • QM- Handbuch Klinik Schöneberg – „ Umgang mit Betäubungsmitteln“